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VRIBDBICE WESTBERB. DIE рвАепнп DB8 ТОПВСНА

непп wir mit WasBiljewskij annehmen, dass klemata ап der Попаи lag, und

wenn wir die UebeHahrt des Toparchen mit kunik und Wassil. ап der

Dnjepr-M0ndung geschehen lassen.

Auch wnst existiren manche Andeutungen, dass die Reihenfolge der

Bruchstncke nicht geindert werden darf, dass das im Codex erste Fragment

seinem Inhalte nach gleichfalls das erste ist.

Der des dritten Fragment8 macht vOllig den Eindruck, dass

mit ihm auch der ganze Bericht seinen Abschluss fndet. Bitte dabei auf die

zusammenfa&nde k0rze der Erzlhlung zu achten. Die Rede des Toparchen

wird пит in den Hauptzogen markirt, seine Reise mit einem Worte

abgethan, der g0nstige Verlauf der Verhandlungen mit dem Grossf0rsten

nur ar«eutet, das Ergebniss kurz angef0hrt. Wihrend bisher die Erzih-

lung in mehreren breiten StrOmen dahinRoss, versiegt hier der Redefuss.

Das summarische Verfahren zum Schluss des dritten Fragments Капп als

bestes Argument daf0r ins Feld gef0hrt werden, dass die Aufzeichnungen

nicht, wie Наве annahm, gleichzeitig oder unmittelbar nach den

verfasst worden sind. Ед eine geraume Zeit verstrichen sein, wihrend

welcher sich die Eindr0cke verwischt und abgeschwicht haben dtirften.

Die einsilbige Aeusserung xai macht es h0chst unwahrscheinlich,

dass dies die im 1. Fragment in во grellen Farben beschriebene m0hevolle,

mit grosser Lebensgefahr verbundene Reise gewesen sein soll. Wire ев die

erste Reise, die den Toparchen in unbekannte Regionen fthrte mit den strengen

Fr0sten, die die gewaltigsten Str0me erstarren machen, mit dem unglaub-

lich tiefen Schnee, durch den тап sich unter grossen Qualen durchkimpfen

musste,— wie hltte er seine Reiseerlebnisse, seine vbllig пеиеп bizarren Ein-

drocke mit totalem Stillwhweigen 0bergehen К0ппеп, er, der so gerne Коп-

traste liebt und rhetorisch seine lebendigen Schilderungen zu mrben geneigt

ist. Da8 Schweigen 0ber die Einzelheiten der Reise, 0ber die Details beim

Empfang аш Hofe des nordischen Grossf0rsten, die 0beraus freundliche Auf-

nahme, die kurze Unterredung, das g0nstige Ergebniss,—Alles das scheint

darauf zu zielen, dass der Toparch kein Neuling war und die Reise zum

Russenfnrsten nicht zum ersten Male zur0cklegte. Ferner sei daran erinnert,

dass der Toparch im zweiten Fmgment ein Unternehmen, dass f0r ihn mit

grosser Gefahr verkn0pR war, andeutet, und welches, nach dem Ausdruck

табтата zu urtheilen, nicht kriegerischer, sondern diplomatisch-politischer

Natur gewesen sein dtirfte. Die Aussage тђу тбу Кћђ#тшу

тЪ&к fndet пип einevorzogliche Erklirung. Schliesslich

ist ја топ vornherein anzunehmen, dass das im Codex der Reihenfolge nach

erste Fragment anch dem Inhalte nach den beiden anderen vorauszugehen

habe.