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In allen anderen, von kunik angezogenen Stellen, wird та хћђнта
als потеп appellativum gebraucht. Daher d0rfen sie hier keine Beriicksich-
tigung fnden, wenn zwar dies Wort hiufg gerade als Bezeichnung ftlr Ge-
biete ап der S0dk0ste der krim angewandt wird.
Die Zusammenstellung aller Citate, in denen та хћђнта als Eigen-
пате auftritt, ergiebt schlagend, da8 klemata ein Theil der S0dktiste von
Taurien ausmachte und zwar belegen zwischen dem Gebiet von Cberson und
dem von B(Bporos. Nebenbei sei bemerkt, dass ев ein Unding ist denEigen-
патеп Кћ@ата 0bersetzen zu wollen.
Cherson und Bosporos, in deren Gesellschaft klemata stets auftritt,
waren starke Festungen, nach welchen auch das dazogehbrige Land Cherson
und Bosporos benannt wurde. Пет entsprechend diirfte die Vermuthung
nicht allzugewagt sein, dassdas Gebiet klemata seinen Namen einer gleich-
namigen Festung verdanken k0nnte. Der Grund, dass sonst kein Schriftsteller
ausser unserem Anonymus die kunde von einer Stadt klemata auf uns де-
bracht hat, ist vielleicht darin zu suchen, dass sie, wie aus dem zweiten
Fragment erhellt, von den Barbaren zerst0rt worden war und ihre Bedeu-
tung eingeb0sst hatte. Uebrigens ist es durchaus nicht unmoglich, dass
klemata sich unter einem anderen Namen verbirgt, da die Stidte hier im
S0den infolge des ConHuxes verschiedener Stamme ihre Вепеппипдеп nicht
selten Auch wissen wir eigentlich viel zu wenig von der tau-
rischen Geschichte, als dass wir mit Sicherheit die Existenz eines 0rtes,
des Namens klemata, in Abrede stellen k0nnten. Zugleich sei darauf auf-
merksam gemacht, dass in der NAhe von Cherson eine Stadt mit anklin-
gender Bezeichnung Calami, Calamita, nach den italienischen karten zu
urtheilen, existirt hat. Davon noch der heutige Name des Meerbusens: die
kalamita-Bai.
Dass klemata des konstantin sich mit dem taurischen Gothien deckt,
wird von Niemandem bestritten. Interessant, dass konstantin den Ausdruck
«Gothien» nie anwendet und ihn stet8 durch та КХ+,нта erset.zt. In Gothien
ragte die Festung Dory, Doros, das spitere Theodoros hervor. In der vita
des gothischen Bischofs Johannes heisst sie х&ттрау т•ђ; ГотЭ{ак, пась
Prokopios wird das k0stengebiet (хбра хата тђу тараћ[ау, Абри бун)
Dory benannt. ТИ КХђњата der Fragmente war, so viel wir urtheilen КОппеп,
einstmals eine starke Festung. kiQarades konstantin fillt mit Gothien
zusammen. Sollte nicht vielleicht та Кћђњата des Toparchen blos eiu ап-
derer (griechischer) Name far das gothische Doros (D0rant nach kunik)
sein, das spiter in Мапдир unbenannt wurde? MOglich, dass derselbe 0rt