еотшпв (AHONTIUS TAVRICUS) 10. ПНВН.
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«die krim heimsuchten. Solche Seerluber, wie die Warjager, die z. В.
ain der russischen Chronik unter dem Jahre 980 erwlhnt werden, waren
«natarlich verschiedener Greuelthaten Ehig; nur llsst der wortgetreue
aSinn des griechischen Textes eine ihnliche Annahme nicht zu».
Wer wawn aber dann die ВагЬагепТ
Wenn die Fragmente sich auf dasIX oder die erste gr0ssere des
Х Jahrhundert8 beziehen, во massen die Barbaren mit den Chasaren zu-
sammenfallen. Ich pHichte kunik's diesbezaglicher Argumentation (р. 82)
voll und ganz bei: «Es ist nnmoglich anzunehmen, dass die «Barbaren»,
welche 80 entsetzlich die krim verheerten, irgend einen kleinen Winkel ат
Meere einnahmen; sie mtissen im Gegentheil, nach Aussage des Toparchen,
in politischerBeziehung die eigentlichen Beherrscher der krim gewesen sein,
пит mit Ausnahme einiger Streifen ап der Meeresk0ste, die unter dem wenig
einfussreichen Protektorate von Byzanz standen. Ein Volk aber, dass seine
Herrschaft fast 0ber die ganze krim ausgebreitet hat, Капп natarlich nicht
irgend ein uns glnzlich unbekanntes V01kchen sein». Die Charakteristik,
die der Toparch von den Barbaren entwirft, ihnen Billigkeit und Gerechtig-
keit, durch welche sie sich in frtheren Zeiten auszeichneten, nachr0hmend,—
passe weder auf die «wilden» Petschenegen noch die riuberischen Schwarzen
Bnlgaren, sondern ziele unzweideutig auf das michtige, durch Handel und
Wandel, dank dem stark vertretenen jtidischen Element, bltihende Chasaren-
reich (р. 84—86). akunik (S. 84) denkt ап die Chasaren, die seit Jahr-
hunderten Taurien und die klimate als legitime 0berherren hatten
und damals vielleicht die letzten Anstrengungen machten, ihre Anspr0che
auf die gotischen durchzusetzen... f0r diese (die weit civilisirteren
Chasaren) spricht hinwieder der Umstand, dass von Elteren Vertrigen und
Anspr0chen die Rede, denen sich die taurischen Stimme und V6lker gut-
willig gef6gt hatten» Comaschek р. 35). Selbst die Chersoniten nahmen
einst (Anfang des Jahrhunderts) einen chasarischen Befehlshaber oder
Tudun in ihrenMauern auf und die krimgothen mussten ит 795 trotz tapferer
Gegenwehr die chasarische 0berhoheit anerkennen. Die Chasarei traten fr0h
in friedliche Beziehungen zum byzantinischen Reiche. Leo IV (775—780)
erhielt den Beinamen ader Chasare» nach seiner Mutter, der Tochter eines
chasarischen kagans. Mit dem «chazaroprosoposn (Chasaren-
fratze) spielte Michael Ш auf die chasarische Abstammung Photius' ап.
Chasaren waren in der kaiserlichen Garde vertreten. Um 835 erbauten
griechische Ingenieure, aufWunsch des Кадап, die FestungSarkel ат Поп.
Zur Zeit des hl. Cyrillus grenzten die Chasaren noch unmittelbar ап Cherson